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Lehre |
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S Systemische Projekte in der Kriminalwissenschaft durchführenMi 10.00 12.00, Vb. 15.4., Fabricius, Dirk Schwerpunktbereich: Kriminalwissenschaft Leistungsnachweis: Seminararbeit Programm: In diesem Seminar werden die im Kolloquium „Entwurf exemplarischer systemischer Projekte in der Kriminologie“ entworfenen System-Modelle vervollständigt, analysiert, konkretisiert, mit Material unterfüttert und interpretiert. Zur Teilnahme an diesem Seminar ist vorherige Mitarbeit im Kolloquium in der Regel unabdingbar, da die Arbeit im Seminar auf dem Modell-Entwurf eines anderen Teilnehmers basiert. Ein Einstieg in das Kolloquium ist in Absprache mit dem Veranstalter noch möglich. Literaturempfehlung: unter downloads/vergangenes die Angaben zum korrespondierenden Kolloquium. Weitere Literatur im zur Veranstaltung eröffneten Forum. KO Verbergen und Aufdecken: Schutz der PrivatsphäreFabricius, Dirk; Grünberg, Kurt; 1 SWS. Blockveranstaltung: 15.05.2009, 15 20 Uhr; 16.05.2009, 10 16 Uhr, RaumSchwerpunktbereich: Kriminalwissenschaften, Schlüsselqualifikation Leistungsnachweis: nur Teilnahmebestätigung Literaturempfehlung: Wir arbeiten mit der „Themenzentrierten Interaktion“ nach Ruth C. Cohn. Ein Text dazu findet sich auf der hompage. Programm: Mit diesem Workshop setzen wir unsere Arbeit über „Grundrechte im Alltag“ fort und wollen uns mit einem Aspekt des allgemeinen Persönlichkeitsrechts mit Bezügen zur Menschenwürde, aber auch Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 2, 1, 13 GG) an Hand eigenen Erlebens und eigener Erfahrungen auseinandersetzen. Geheimnisse zu haben, nicht verraten zu werden, einen (mehr oder minder) unantastbaren, gegen Horchen, Schnüffeln, Greifen geschützten Raum zu haben, nicht demaskiert zu werden, Herrschaft über bei uns gespeicherte Informationen zu behalten ist das eine. Der Wunsch, sich zeigen zu dürfen, erkannt zu werden, zu zeigen, was man hat, trotz Mängeln und Schwächen akzeptiert zu werden, wie man ist, die Maske ablegen zu dürfen, das andere. In diesem Spannungsfeld werden wir uns bewegen Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Anmeldungen via email: fabricius@jur.uni-frankfurt.de V+Ü Strafrecht IIIDi 10.00 - 13.00, Vb. 14.4., Fabricius, DirkLeistungsnachweis: Klausur, Hausarbeit Programm: Die Veranstaltung knüpft an die Vorlesung Strafrecht II an und setzt, besonders für die dort besprochenen AT-Vorschriften / Probleme den dort behandelten Stoff voraus. Im Zentrum werden die Vermögens- und Urkundsdelikte stehen. Dem Betrug wird, exemplarisch für Vermögensdelikte, besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Weitere Lücken im Besonderen Teil werden gefüllt, AT-Fragen erneut aufgegriffen und vertieft.
Ü Propädeutikum Strafrecht III Do 14.00 16.00, Vb. 16.4., Bott, Sabina; Dallmeyer, Jens Programm: Die Übungen sind inhaltlich am Stoff der Vorlesung Strafrecht III ausgerichtet und dienen der Einübung der juristischen Methodik. Anhand ausgewählter Fälle werden Kenntnisse der Falllösungstechnik zur Anfertigung von Klausuren und Hausarbeiten vertieft und relevante Fragestellungen des Allgemeinen und Besonderen Teils gemeinsam erarbeitet. Literaturempfehlung: In der Veranstaltung. S Politik und politische Psychologie der Menschenrechte: Artikulation, Missachtung und EtablierungBlockveranstaltung, Fabricius, Dirk; Haller, GretSchwerpunktbereich: Leistungsnachweis: Referat Programm: Der alltägliche Gebrauch der Menschenrechte, der Grad ihrer Realisierung, bleibt hinter dem Grad ihrer Proklamierung zurück. Sie werden immer wieder gebrochen, oft unter Zustimmung oder Beifall ganzer Staatsvölker oder deren Mehrheit, von Mitgliedern religiöser und ethnischer Gemeinschaften oder anderer Großgruppen, durch Folter, Kriegsverbrechen, Pogrome, rassistische Akte. Gebrauch von Menschenrechten macht der, der seine Meinung äußert, obwohl er ängstlich ist, wie der, der trotz seiner Sanktionsmacht die Äußerung des anderen nicht unterdrückt, obwohl er versucht ist, dies zu tun. In einer idealen Sprechsituation bedarf es des Rechts auf freie Meinungsäußerung nicht. Überzeugungen können nicht aufgezwungen und eingepflanzt werden. Kluge Politik und Pädagogik wissen dies. Zudem können rationale Einsichten praktisch leer laufen: Dann gibt es vermutlich unbewusste Widerstände, die zu erkunden und aufzulösen die Voraussetzung schafft, die Einsicht praktisch werden zu lassen. Wir wollen in diesem Seminar exemplarisch untersuchen, wie Politik zu Erkenntnis und Anerkennung von Menschenrechten, ihrem Begriff, der Überzeugung von ihrer Richtigkeit, ihrer Festschreibung im Recht (Positivierung) und ihrer Realisierung beiträgt, wie Menschenrechte zu Erziehungszielen werden können. Dabei gehen auch solche Fragen ein, wie kulturelle Prozesse zur gesellschaftlichen Produktion von Unbewusstheit, beitragen, durch Ausbildung „kollektiver Identität“, Grossgruppenprozesse und „subliminale“ Beeinflussungen etwa in religiöser Erziehung. Und: wie mit ihnen umgegangen werden muss, damit sie zu mehr Bewusstheit beitragen. Drei exemplarische Fälle (Ex-Yugoslawien, Ruanda, Algerienkrieg, „Versailles“ und Nationalsozialismus z.B.) sollen unter verschiedenen Perspektiven (politikwissenschaftlicher, sozialpsychologisch-psychoanalytischer, demokratietheoretischer, staatstheoretischer und rechtspolitischer) betrachtet werden. Es braucht Referierende, die die Fälle aufbereiten, und solche, die die theoretischen Perspektiven erarbeiten und den anderen vermitteln. Das Seminar beginnt mit drei einleitenden und grundlegenden Sitzungen im laufenden Semester und wird mit einem Wochenendseminar am 10./11. Juli fortgesetzt. Weitere Einzelheiten in der Vorbesprechung 10.2.09, 15:00 Uhr. S Kriminalistik. Von den Anfängen moderner Polizeiarbeit, forensischer Medizin und Toxikologie bis zur Gegenwart,Blockveranstaltung; Schiemann, AnjaSchwerpunktbereich: Kriminalwissenschaften, Rechtsgeschichte Leistungsnachweis: Hausarbeit und Vortrag Programm: Die moderne Kriminalistik ist ein Kind des mit dem 19. Jahrhundert heraufziehenden Zeitalters der Gesellschafts- und Naturwissenschaften. Die Naturwissenschaften lieferten und liefern den Schöpfern der Kriminalistik die Bausteine für das Fundament, auf dem sich heute die Verbrechensbekämpfung bewegt. Im Seminar soll der Weg der Kriminalistik vom Fingerabdruck über die forensische Ballistik und kriminalistischen Fotografie bis hin zur Faseruntersuchung und gegenwärtigen Präzisierung der DNA-Analyse beleuchtet werden. Die Entwicklungen im Bereich der forensischen Medizin, von den Fortschritten bei Leichenidentifizierung und Leichenschau, der Bestimmung von Todeszeitpunkt und Todesursache werden ebenso thematisiert wie die immer besser werdenden Nachweisverfahren beim Verdacht des Giftmords. Die Herangehensweise an die „Meilensteine“ der Kriminalistik ist dabei eine zweifache. Zum einen soll ein Teil der Referate die jeweilige geschichtliche Entwicklung der einzelnen kriminalistischen und gerichtsmedizinischen Errungenschaften darstellen, zum anderen sollen Referate vergeben werden, die die Anwendung der Techniken bei der Überführung der Täter im Einzelfall aufzeigen. Hierzu werden verschiedene berühmte historische Fälle beleuchtet. Interessenten erhalten auf Anfrage eine Themenliste per e-mail: schiemann@jur.uni-frankfurt.de Teilnehmer: 15 S Forensische Psychiatrie,Block siehe Aushang, Fabricius, Dirk; Schott, MartinSchwerpunktbereich: Kriminalwissenschaften Programm: Die Veranstaltung besteht im Wesentlichen aus zwei Blöcken. Im ersten wird anhand von Aktenauszügen das Verfahren in einem Fall, in dem die §§ 20/21 in Rede stehen, schrittweise in Form der Gespräche, Vernehmungen zwischen den verschiedenen Beteiligten entwickelt. Der zweite Block findet im PKH Moringen statt. Die Teilnahme am ersten Block ist die Voraussetzung für die Teilnahme am zweiten Block. Die Plätze werden nach Reihenfolge der Intessentenliste Interessenten für das WS 08/09 sollten sich frühzeitig in die an der Professur (RuW 4.132) ausliegende Liste eintragen und müssen in der Vorbesprechung (28.4.09, 14 - 16) anwesend sein oder sich dafür entschuldigt haben. Literaturempfehlung: in der download-area der Homepage oder in der Vorbesprechung. Die Termine werden per Aushang bekannt gegeben. 25 TN
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